Ein Ausfall kündigt sich durch Wärme an
Die meisten elektrischen Ausfälle in Unternehmen kommen nicht aus dem Nichts: eine gelockerte Klemme, eine nicht festgezogene Stromschienenschraube, eine überlastete Phase oder ein alterndes Schütz erwärmen sich wochenlang – und erst dann brennen sie durch, schalten die Produktionslinie oder die gesamte Anlage ab. Eine Wärmebildkamera sieht diese „Erwärmungsphase“ aus sicherer Entfernung, ohne die Stromversorgung abzuschalten und ohne den Verteiler zu demontieren.
Wie die Untersuchung aussieht
- Unter realer Last – wir untersuchen, wenn die Anlage normal in Betrieb ist; ein leerer Verteiler zeigt nichts, da Probleme erst unter Strom sichtbar werden;
- Haupt- und Unterverteiler – Klemmen, Geräte, Schienen, Leitungen;
- Abnahmen – Antriebe, Motoren, Transformatoren, Kondensatorbatterien, Kabelwege;
- Ohne Stillstand – die Untersuchung erfordert keine Abschaltungen; zum Entfernen der Abdeckungen reicht ein kurzes mit der Instandhaltung abgestimmtes Zeitfenster.
Was Sie im Bericht erhalten
Der Bericht ist keine Galerie bunter Bilder. Jede Unregelmäßigkeit enthält Thermogramm + Foto + Ort + gemessene Temperaturdifferenz sowie eine Priorität:
- sofort — Störung, die einen Ausfall oder Brand droht; kann normalerweise sofort behoben werden (Anziehen, Austausch des Geräts) beim nächsten Servicefenster;
- planmäßig — zur Behebung zum vereinbarten Termin, bevor sie sich verschlimmert;
- Beobachtung — Vergleichspunkt für die nächste Untersuchung.
Dadurch wird der Bericht sofort zu einem Reparaturplan mit Prioritäten – und die nächste Untersuchung zeigt einen Trend, nicht nur den Zustand. Details zum Service für Unternehmen: Thermografie von Schaltanlagen und Installationen.
Nicht nur Industrie
Thermografie funktioniert auch hervorragend in Wohngebäuden: Etagenverteiler, Anschlüsse und WLZ in älteren Blöcken sind klassische Orte, an denen die Kamera überhitzte Verbindungen lange vor einem Ausfall findet. Für Verwalter kombinieren wir sie mit der fünfjährigen Inspektion – ein Termin, vollständiges Wissen über das Gebäude.
Wann untersuchen
- vor der Saison der höchsten Belastung (im Winter – Heizung, im Sommer – Kühlung und Produktionsspitze);
- nach der Modernisierung der Schaltanlage oder Laständerungen (neue Maschinen, neue Linie);
- zyklisch, als Bestandteil eines Servicevertrags – dies wird auch von einigen Gebäudeversicherern gefordert.
Die Rechnung ist einfach: Eine mit der Kamera gefundene Störung kostet so viel wie die Untersuchung und das Anziehen der Klemme. Dieselbe Störung am Freitag um 22:00 Uhr kostet Ausfallzeiten, Notdienst und Nerven. Unternehmen laden wir zu unserem B2B-Angebot ein – von der einzelnen Untersuchung bis zum dauerhaften Service mit SLA.